Der Hummersignifikant und die zwei Schwindel
Februar 10, 2008
Materialien zu einer angewandten Theorie künstlich forcierter Verwirrung
Substanzen und Wahrnehmungen, die das innere Funktionieren der Sprache in einen vagabundierenden und anwachsenden Schwindel entbinden, schwächen den Doppelgriff des entliehenen Rückgrates (aufrechter Gang: es zeigt zum Zenit und fasert gleichzeitig in die Synapsen aus), das durch das Begehren nach dem kleinen Gesetz anschwoll und sich aufrichtete.[1] So dass der Hummersignifikant nicht mehr ordentlich kontrolliert und die Konnexionsregeln organisiert, was das Gleiten im System der Signifikanten aus der Geometrie wirft; also nicht mal wildes Denken, eher das Denken der Wildnis, wenn die Sonne untergegangen ist und der große Schatten, den sie dem König der Löwen lieh, und der hinter jedem Grashalm zu ahnen war, sich auflöst.
[1]Ein anderer verortet diese Rektifizierungskraft auch in den »Schwanzverzweigungen der Sprache«, aber verfolgt das Rückgrat weiter hinab, dorthin, wo die Seele, »die heraustreten wollte wie eine Bombe oder eine gewaltige Kanone [...] zum Wesen rektifiziert wurde im Rektum der Willkür: Geist.« Antonin Artaud: Briefe aus Rodez. München 1979. S. 83